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Einträge 1 bis 14 von 14

A:
Aerobe Energiegewinnung
Alterung
Asthma
Atemfrequenz
Atemrhythmus
Atemsynchrone Herzfrequenzschwankung
Atemsynchrone Herzfrequenzschwankung
Atemtraining
Atemzugvolumen
Atmung
Ausatmung
Ausdauertraining
Autogenes Training
Autosuggestion
 
Alterung
Der Mensch produziert im Normalfall bis zum 20. Lebensjahr neue Alveolen. Danach beginnt die Lunge einen Teil ihres Gewebes zu verlieren. Die Zahl der Alveolen nimmt ab und dementsprechend auch die Zahl der Lungenkapillaren. Die Lungen werden weniger elastisch (Die Fähigkeit, sich auszudehnen und zusammenzuziehen) auf Grund verschiedener Faktoren, wie der Verlust des Gewebeproteins Elastin.

Veränderungen des Muskel- und Knochenbereiches vergrößern die Brust im Verhältnis Vorn nach Hinten. Der Verlust an Knochenmasse in den Rippen und in den Wirbelsäulenknochen, an Minerallagern in den Rippenknorpeln und die Veränderung der Wirbelsäulenkrümmung sind die Ursachen. Bei der Krümmung kann eine Kyphose (Wirbelsäulenkrümmung nach hinten) oder eine Skoliose (Seitliche Wirbelsäulenkrümmung) entstehen.

Die maximal generierte Kraft beim Ein- und Ausatmen verringert sich mit dem Alter, weil das Zwerchfell und die Muskeln zwischen den Rippen schwächer werden. Die Brust ist zum Atmen weniger dehnbar und das Atmungsmuster kann sich leicht verändern, um die verringerte Dehnungsfähigkeit zu kompensieren.

Die maximale Lungenfunktion nimmt mit dem Alter ab. Die Menge des Sauerstoffes, die durch die Alveolen ins Blut aufgenommen wird, verringert sich. Die Luftmenge in den Atemwegen nimmt vom 30. Lebensjahr an ab. Die Lunge besitzt jedoch genügend Reservevolumen, so dass bei einer gesunden Lunge, weit über das 100. Lebensjahr genügend Lungenvolumen vorhanden ist.

Eine weitere wichtige Veränderung für viele ältere Menschen besteht darin, dass durch den Elastizitätsverlust, eine Tendenz zum Kollaps der Atemwege besteht.

Normalerweise kontrolliert das Gehirn den Atmungsvorgang. Es erhält Informationen von allen Teilen des Körpers, wie viel Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid sich im Blut befindet. Niedrige Sauerstoffwerte oder hohe Kohlenstoffdioxidwerte lösen eine erhöhte und tiefergehende Atmungsfrequenz aus. Es ist auch normal für gesunde, ältere Leute eine verringerte Reaktion sowohl auf niedrigere Sauerstoffwerte als auch auf erhöhte Kohlendioxidwerte zu besitzen.