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B:
Bauchatmung
Berührungslose Messung von Vitaldaten mit einem Smartphone
Biofeedback
Blutdruck
Blutzucker
 
Biofeedback
Was ist Biofeedback?
Beim Biofeedback werden Patienten eigene Körpersignale z.B. durch Computereinsatz zurückgemeldet, so dass die Person lernen kann, diese Körperfunktionen zu beeinflussen.
Prozesse im Körper laufen in der Regel ab, ohne dass die Betroffenen diese körperlichen Veränderungen bewusst wahrnehmen. Veränderungen wie Stress, Angst, Belastung etc. lassen sich jedoch mit technischen Hilfsmitteln registrieren, so dass die Intensität entweder über Töne oder visuell über den Computerbildschirm zurückgemeldet werden kann.
Ziel der Biofeedback-Behandlung ist die gezielte Wahrnehmung und Beeinflussung körperlicher Prozesse.
Wo wird Biofeedback angewendet?
So ist zum Beispiel kaum ein Mensch in der Lage, die Höhe des Blutdrucks bewusst wahrzunehmen und einschätzen zu können. Andererseits ist für Personen mit Bluthochdruck wichtig, dass sie Blutdruckspitzen vermeiden und den Blutdruck senken können. Beim Biofeedback des Blutdrucks wird der Blutdruck gemessen und die Höhe kontinuierlich auf dem Bildschirm dargestellt, so dass die betreffende Person erkennen kann, ob der Blutdruck sich gerade im Ansteigen oder Abfallen befindet. Dadurch kann gezielt gelernt werden, z.B. durch Entspannungstechniken, den Blutdruck zu senken. Die Person mit Bluthochdruck hat eine direkte Rückmeldung, ob und welche psychologische Strategie am erfolgreichsten ist, den eigenen Blutdruck zu senken.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Biofeedback
Warum wird Biofeedback im Sport eingesetzt?

Besonders günstige Anwendungsmöglichkeiten bieten Sportarten, bei denen die Konzentrationsfähigkeit einen wichtigen Faktor darstellt und die nur kleine Bewegungsumfänge beanspruchen. Pistolenschützen haben durch Feedbacktraining gelernt, die Herzfrequenz günstig zu beeinflussen, um in einer optimal ruhigen Situation die Schüsse abzufeuern.
Der Sportler soll in der Lage sein, sich in einen Aktivierungszustand zu versetzen, und somit sein Potential voll auszuschöpfen. Befindet sich der Sportler in einem für die Leistung ungünstigen Zustand, soll er leistungshindernde Faktoren erkennen und verändern können.
Quelle: www.ipn.at/ipn.asp
Herzservice und Biofeedback
Mit der herzservice app kann ein Instrument für das Biofeedback der Atemregulation und der Beeinflussung der Herzfrequenz angeboten werden. Mit der optischen Darstellung der Kurvenverläufe von Herzfrequenz und Atemdynamik wird eine Kontrolle beider Parameter möglich. Durch ein Biofeedbacktraining kann man den Zusammenhang von Atmung und Herzfrequenz erkennen und lernen die Herzfrequenz über die Atmung zu regulieren. So steigt ganz physiologisch die Herzfrequenz beim Einatmen und sinkt die Herzfrequenz beim Ausatmen. Die Abnahme der Herzfrequenz beim Ausatmen wird nahezu ausschließlich parasympathisch gesteuert. Daraus entsteht ein Ansatz das zentrale Nervensystem zu trainieren bzw. positiv zu beeinflussen. Es wird die sog. Herzkohärenz; d. h. die gesunde Steigerung der Herzfrequenz während des Einatmens und den Abfall der Herzfrequenz beim Ausatmen trainiert. Durch die zusätzliche Analyse der HRV hat man eine sehr gute Kontrolle über den Trainingsfortschritt.

Biofeedback der Atemregulation: Mit der optischen Darstellung der Kurvenverläufe von Herzfrequenz und Atemdynamik wird eine Kontrolle beider Parameter möglich. Durch ein Biofeedbacktraining kann man den Zusammenhang von Atmung und Herzfrequenz erkennen und lernen die Herzfrequenz über die Atmung zu regulieren. Daraus entsteht ein Ansatz das zentrale Nervensystem positiv zu beeinflussen. Es wird die sog. Herzkohärenz trainiert.

Biofeedback der Herzfrequenzvariabilität: Das gesunde Herz zeichnet sich im entspannten Zustand durch eine hohe Herzfrequenzvariabilität aus. D.h. je höher der Entspannungszustand umso höher ist die Variabilität der Herzfrequenz. Durch die Darstellung der Herzfrequenzvariabilität wird dem Nutzer, der eigene Entspannungsgrad sichtbar. Bei der Durchführung von Entspannungsverfahren hat der Nutzer also eine direkte Rückinformation über die Wirksamkeit seiner Entspannungstechnik.

Biofeedbacktraining zur Verbesserung der Kopplung von Atmung und Herzfrequenz

Ein regelmäßiges Atemtraining fördert den kardioprotektiven Einfluss des Parasympatikus. Zusätzlich wird das Körpergefühl gesteigert. Lernt man „richtiges“ Atmen kann die Kopplung von Atmung und Herzfrequenz günstig beeinflusst werden. Das führt zu einer Reduktion des Anspannungszustandes. Üben Sie also über einen längeren Zeitraum ruhiges, entspanntes und kontrolliertes Atmen und überprüfen Sie die Atemdynamik immer visuell mit der CardioScan App.
Zusätzlich haben Entspannungstechniken einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Die regelmäßige Anwendung von Entspannungstechniken (z.B. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung) führt zu einem Zustand innerer Kohärenz. Im Zustand der Entspannung kommt es zur Synchronisation von Atmung und Herzfrequenz unter dem Einfluss des Parasympathikus.
See also:
Atemsynchrone Herzfrequenzschwankung